Das Lieblingsgetränk der Triathleten – Kaffee

Verheimlichen können wir es nicht. Kaffee ist unser treuer Begleiter im Alltag. Bzw. ist unser Kaffee ein Espresso mit etwas Hafermilch. Eher weniger als Wachmacher, nutzen wir die Tasse(n) Kaffee am Tag, als Anlass für eine kurze Pause, um einen schönen Moment im Cafe zu zelebrieren, um über die Weltgeschehnisse zu philosophieren.. oder einfach um den Sonntagmorgen im Bett etwas in die Länge zu ziehen.

Aber was steckt hinter unserem Espresso? Gilt auch hier: Die Dosis macht das Gift? Wann sollten wir uns ein Tässchen gönnen.. und wann lieber sein lassen? Wir haben ein wenig für Euch recherchiert und natürlich auch bei unserem Kaffeeröster nachgefragt..

Kaffee: Pro und Kontra?
PROKONTRAMYTHOS
– Genussmittel

– sorgt für eine Leistungssteigerung und erhöht unsere Aufmerksamkeit

– zögert Erschöpfung und Ermüdung hinaus

– kann dazu beitragen die Fettverbrennung zu steigern

ein moderater Konsum (2-4 Tassen) kann allgemein das Krankheitsrisiko reduzieren

– Blutgefäße werden geweitet, wodurch Muskeln und Bronchien besser mit Sauerstoff versorgt werden

– Erweiterung der Herzkranzgefäße, die den Herzmuskel mit Blut versorgen. Das Herz schlägt kräftiger und schneller
– Wird dem Körper regelmäßig und in sehr großen Mengen Koffein zugeführt, kann eine Abhängigkeit entstehen

– Entzugserscheinungen:
wie Übelkeit, Schlaflosigkeit, Verstopfung und Reizbarkeit können auftreten

– eine Überdosis kann im Wettkampf den Verdauungsapparat stark belasten

– nach deinem 300sten Espresso
in Folge gilt Lebensgefahr 😉
– Kaffee macht süchtig

– Kaffee entzieht dem Körper Wasser
Kaffee – Pro und Kontra (Quelle: no-coffee.de)
Der richtige Zeitpunkt für einen Koffeinschub

Wir sehen uns sicher nicht in der Position Euch den perfekten Zeitpunkt für einen Koffeinschub vorzuschreiben. Eher sprechen wir hier aus Erfahrung, die wir nach etwas herumstöbern im Internet festigen konnten und mit Euch teilen möchten.

Kurz und knapp: Nach bereits 10-15 Minuten steigt die Koffeinkonzentration im Blut an. Im Gehirn entfaltet sich dann eine stimulierende Wirkung und ca. eine Stunde nach der Koffeinaufnahme erfolgt der Peak. Weitere zwei bis drei Stunden kann der Effekt anhalten, bevor es wieder nachlässt.

Geht man jetzt davon aus, dass dir diese Tasse Kaffee einen Trainingskick geben soll, empfehlen wir dir, je nach Dauer und Intensität, das Koffeingetränk ca. 45 Minuten vor deiner Trainingseinheit einzunehmen.

Da es mehrere Stunden dauert, bis die Wirkung des Koffeins nachlässt, sollte man nach 16 Uhr eher auf den Wachmacher verzichten, um den Schlaf nicht negativ zu beeinflussen.

Tee als Wachmacher? Gewusst? In Grün- und Schwarztee ist ebenfalls Koffein/Teein enthalten und sollte daher nicht als Betthupferl dienen. Das Koffein im Tee entfaltet seine volle Wirkung allerdings erst im Darm. Deshalb setzt die Wirkung erst später ein, dauert dafür aber gleichmäßiger und länger an. Kaffee-Koffein wirkt dagegen direkt in Verbindung mit Magensäure.

Koffein-Tabelle
ArtPortionsgrößeGehalt pro 100 ml (Spanne/Mittelwert)
Espresso25 ml100-150 mg (pro Espresso ca. 25-28 mg)
Filterkaffee200 ml64 – 96 mg (pro Tasse ca. 128 – 192 mg)
Cappuccino200 ml25-30 mg
Zartbitterschokolade40 g50-100 mg
Koffein-Tabelle
Kaffee vs. Espresso

Filterkaffe bietet grundsätzlich mehr Vorteile für die Gesundheit. Durch die ‚Brühtechnik‘ bleiben die eher ’schädlichen‘ Inhaltsstoffe im Filter hängen.

Lasse ich sowohl meinen Kaffee.. als auch meinen Espresso aus einem Vollautomaten, bleibt dieser Effekt so und so aus.

Beim Thema Säuren hat der Espresso jedoch die Nase vorne. Durch die längere Röstdauer, werden mehr Säuren abgebaut.. das freut unseren Säure-Basen-Haushalt 😉

Übrigens: Der Unterschied von Kaffee zu Espresso liegt nicht im Koffeingehalt, sondern in der Röstdauer. Während Kaffee kürzer geröstet wird und sich mehr Geschmacksaromen entfalten, verbringt die Bohne des zukünftigen Espressos längere Zeit in der Röstmaschine. Dadurch bleibt mehr Zeit, dass Säuren abgebaut werden können und sich mehr Röstaromen bilden.

Entkoffenierter Kaffee

Entkoffenierter Kaffee ist Kaffee ohne Koffein. Haha. Ganz ehrlich, bei dieser Info belassen wir es dann auch schon. Es gibt unterschiedlichste Verfahren. Angefangen bei der Verwendung von Ethylacetat, ein „natürliches“ Lösungsmittel, das aus Rohrzucker gewonnen wird bis hin zu Methoden, bei denen extrem viel Wasser benötigt wird.. hier klinken wir uns aber auch schon aus.

Was wir zu diesem Thema sagen können: Wir durften bereits enkoffenierten Kaffee testen und waren von einer Marke wirklich positiv überrascht. Man merkt kaum, dass das Koffein fehlt. Für Alle die aus gesundheitlicher Sicht, die Finger von Koffein lassen müssen, ist das aufjedenfall ein Versuch wert. Auch wenn Mädels unter Euch sind, dessen Hormonhaushalt verrückt spielt.. gerne mal auf entkoffeniert umsteigen…

Wir empfehlen Euch no-coffee.de

Unser Fazit

Wie so vieles hat auch Kaffee-Konsum Vor- und Nachteile. Als gesunder Mensch spricht also nichts gegen die eine oder andere Tasse am Tag. Zum Glück 😉

Hier geht’s zum Schwarzen Peter – Der Kaffeeröster unseres Vertrauens

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