Zu Besuch beim ‚Schwarzen Peter‘ – Lieblings-Cafe und Kaffeerösterei

Guter Kaffee ist ein Must-Have in unserer Trainingswoche. Kein Wunder, dass unsere Kaffeebohnen aus Peter’s Rösterei daher niemals ausgehen dürfen. Getoppt werden kann das ganze nur mit einem Cappuccino vor Ort in dem dazugehörigen Lieblings-Cafe. Dazu ein Stück veganer Zupfkuchen.. (wir geben die Hoffnung nicht auf, irgendwann an das Rezept zu kommen) ..und der Tag kann kaum besser werden.

Kaum ein Cafe kommt lässiger daher, kaum ein Cappuccino schmeckt besser, kaum ein Stück veganer Kuchen war je saftiger, niemals würden andere Kaffeebohnen in unserer Küche Platz finden. Dazu kommt Peter – Inhaber und Röstmeister – ein absolut cooler Typ, der über den Tellerrand schaut, dem Nachhaltigkeit extrem wichtig ist und der nicht viel quatscht, sondern einfach macht.

Wir waren auf einen Kaffee beim unserem Kaffee-Supporter ‚Schwarzer Peter‘ und haben nachgefragt. Angefangen vom Weg der Kaffeebohne bis hin zum Konzept.

Dann mal los..

Wer steckt hinter der Röstmaschine?
  • Peter Liebscher, 42 Jahre
  • Cafe-Inhaber und Röstmeister: Schwarzer Peter
  • Zuhause im Fichtelgebirge

Kaffee ist ein edler und besonderer Rohstoff, der von mir mit Liebe und Leidenschaft behandelt wird.

Peter Liebscher – Schwarzer Peter
Was steckt hinter dem Konzept ’schwarzer Peter‘?

Wenn man während dem Cafe-Besuch etwas die Augen offen hält, merkt man schnell – 0815 findet man hier nicht. Weder bei der Gestaltung und Einrichtung des Cafes, noch bei den angebotenen Getränken und Speisen. Angefangen von veganen Angeboten, bis hin zu Bio-Getränken und Kaffee aus der eigenen Rösterei. Kaum einer macht sich so viele Gedanken – kaum einer possaunt es so wenig nach draußen. Dafür machen wir es jetzt 😉

Wenn es etwas negatives beim Thema Kaffee gibt, dann ist es die Preisentwicklung. Kaffee ist sehr teuer. Ein Grund hierfür ist die Kaffee-Steuer. Auf gerösteten Kaffee werden pro Kilo 2,19€ geschlagen.

Peter Liebscher, Schwarzer Petert

Auf was Peter Wert legt und was sein Cafe/seine Röstung so besonders macht:

  • Das Cafe ist ein Treffpunkt für Jung und Alt und soll ein Mehrwert für die Stadt Selb sein. (Was es unserer Meinung nach absolut ist!)
  • Kaffee in der Genussregion Oberfranken etablieren. Oberfranken können mehr als Bier 😉
  • Transparenz zum Kaffee-Handwerk schaffen. Wie Ihm das gelingt? Zum Beispiel mit seiner Showrösterei – So könnt Ihr beim Kaffee schlürfen hautnah erleben, wie Euer Kaffee geröstet wurde! Außerdem ist es Ihm ein Anliegen Herkunft der Kaffeebohnen zu kennen und das auch gerne mit seiner Kundschaft zu teilen.
  • Kein Gemixe – hier wird sortenrein geröstet!
  • Nachhaltigkeit – überall wo es möglich ist. Marschiertst du mit Deiner eigenen Verpackung ins Cafe, gibt es 10%! Gewusst? Außerdem war Peter der Erste in der Region, der die RECUP eingeführt hat!
  • Regional und Bio soll es sein: Egal ob Eier oder Croissants.. Hier wird großer Wert auf lokale Lebensmittel gelegt
Der Weg Peter’s Kaffee-Bohnen

Woher kommen denn eigentlich die Bohnen, die wir daheim in unseren Kaffeeautomat füllen und warum wurden genau diese ausgewählt?

Peter klärt uns auf:

Die Bohnen lagern bei einem Kaffeegroßhändler in Hamburg und werden von Ihm nach Qualität, Geschmack und Verfügbarkeit ausgewählt und landen schließlich in seiner Röstmaschine.

Hier findet man Bohnen aus aller Welt. Bohnen aus Uganda, Indonesien, Brasilien, Äthiopien, Guatemala und Kolumbien finden Ihren Weg bis nach Oberfranken.

Vor dem Röstprozess, der je nach Sorte 14-18 Minuten dauert, wird der Kaffee gewogen. Man sollte wohl anmerken, dass Kaffee nicht gleich Kaffee ist. Pro Röstverfahren verzeichnet man 15-16% Einbrand. Das heißt, nachdem die Bohnen abgekühlt sind, wird wieder gewogen.

Die Kg werden nach dem Rösten genau vermerkt, denn pro Kilo gerösteter Kaffee wird eine Kaffeesteuer erhoben. Happige 2,19 €.

24 h bekommen die Bohnen jetzt Zeit um reifen und Ihre Grundaromen entwickeln zu können. Das Cafe, bzw. den Tresen, verlassen sie aber erst nach 5-10 Tagen.


„Kaffee sollte als Genussmittel, nicht als Grundnahrungsmittel betrachtet werden“

– Peter Liebscher, Schwarzer Peter

Wie kommen die Kaffeebohnen aus der Rösterei ‚Schwarzer Peter‘ zu mir nach Hause?

Möchtest Du seinen Kaffee im Einzelhandel kaufen, suchst Du am besten in lokalen Bio-Läden im Selber Umkreis. Denn auch hier macht sich Peter seine Gedanken. Im Edeka vor der Haustür findest Du seine Bohnen jedenfalls nicht. Das Ladenkonzept muss Ihn überzeugen, und sich das Thema Nachhaltigkeit groß auf die Fahne geschrieben haben.

Die Kaffeebohnen kann man auch direkt vor Ort erwerben. Bist Du aus dem Fichtelgebirge, dann legen wir dir einen Besuch beim ‚Schwarzen Peter‘ absolut ans Herz!

Natürlich kannst Du seine Bohnen auch online erwerben. Für deine Bestellung bitte einmal hier entlang..

Schwarzer Peter

Zum Abschluss gibt’s für uns nur eins zu sagen, danke Peter, für Deine Unterstützung!

Wir sind Fans von Dir, deinem Cafe und Deinen Bohnen.

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